Brand Bauernhaus | Wildschönau (Auffach)
| Einsatznummer: | 33 |
|---|---|
| Alarmzeit: | 19.02.2026 21:15 Uhr |
| Einsatzort: | Wildschönau - Auffach |
| Einsatztext: | Brand Bauernhof |
| Eingesetzte Fahrzeuge: | KDOA, TB 23-12, GTLF, KLFA, LAST 1) |
| Weitere Organisationen: | - FF Wörgl - FF Auffach - FF Oberau - FF Niederau - FF Kundl - FF Kirchbichl - Hopfgarten i.B. - ATS-Füllstation Kufstein - Drohne BFV Kufstein - Rettung - Polizei |
Zu einem kräftezehrenden Einsatz wurden die Feuerwehren Wörgl, Auffach, Oberau und Niederau in den Abendstunden des 19.02.2026 alarmiert. Bei starkem Schneefall machten sich die Mitglieder der Feuerwehr Wörgl mit dem Kommandofahrzeug, Hubsteiger und Großtanklöschfahrzeug auf dem Weg in die Wildschönau zu einem gemeldeten Bauernhausbrand.
Aufgrund der äußerst exponierten Lage und der Schneefahrbahn konnte die Einsatzadresse mit den Spezialfahrzeugen nicht erreicht werden, weshalb diese auf „Bereitschaft“ im Tal positioniert wurden. Umgehend wurde die Mannschaft und das nötige Equipment auf kleinere Allradfahrzeuge mit Schneeketten verteilt. Währenddessen kümmerten sich die Feuerwehren Auffach, Oberau und Niederau um die Lageerkundung sowie Wasserversorgung. Vor Ort konnte schließlich ein erhebliches Brandgeschehen mit starker Rauchentwicklung in mehreren Gebäudeteilen festgestellt werden. Sofort wurde die Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz sowohl von außen, als auch von drinnen eingeleitet. Aufgrund der starken Brandlast im Dachstuhlbereich, wurden durch die Feuerwehr Wörgl weitere Atemschutztrupps in den Dienst gestellt und der Einsatzstelle zugeführt, welche sodann im vorderen Gebäudeteil die erweiterte Brandbekämpfung mittels Rettungssäge und Hochleistungslüfter durchführten. Gegen 03:00 Uhr konnte das Feuer auf ein Minimum eingegrenzt und abgelöscht werden.
Im weiteren Einsatzverlauf wurden umliegende Feuerwehren sowie die Drohne des BFV Kufstein nachalarmiert. Die Atemschutztrupps der Nachbarfeuerwehren lösten gegen 03:30 Uhr die Trupps der Feuerwehr Wörgl ab, wodurch sich diese sukzessive aus dem intensiven Einsatz herauslösen konnten. Im Anschluss standen noch Nachlöscharbeiten auf dem Programm. Es wurden keine Personen verletzt.
